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Rasche Arbeitsvorbereitung

Die Aufstellung der Spielgeräte sollte - soweit diese fest einbetoniert werden - vor der Verlegung unserer Spielmatten erfolgen. Die Matten können auf jedem frostsicheren Untergrund wie z.B. Asphalt, Beton, Pflaster, Rasen, Sand oder Splitt verlegt werden. Der Unterbau ist nach den örtlichen Gegebenheiten und der Bodenbeschaffenheit herzustellen.

Unbefestigter Untergrund muss entsprechend verdichtet werden, wobei die Entwässerung bzw. Frostsicherung gewährleistet sein muss. Bei weichem Untergrund muss eine entsprechende Tragschicht, z.B. Schotter, eingebaut werden. Die Entscheidung bezüglich des Unterbaus obliegt dem Auftraggeber und sollte durch eine entsprechende Fachkraft getroffen werden. Unebenheiten des Unterbaus sollten vermieden werden, da diese später an der Oberfläche sichtbar sind.

Die vorbereitete Fläche sollte auf ganze Platten ausgelegt sein, eventuelle Zuschnitte können aber auch mit einer Kreissäge bzw. Stichsäge oder einem scharfem Messer vorgenommen werden.

Soll der Rand mit einer Gummi-Randsteinplatte befestigt werden, muss ein entsprechender Aushub vorgenommen werden. Sie wird wie eine herkömmliche Beton-Randsteinplatte in Beton eingesetzt oder alternativ nur mit der ausgehobenen Erde (verdichtet) wieder befestigt.
Die Randsteinplatten können zusätzlich mit den Fallschutzmatten verklebt werden (Klebstoffverbrauch ca. 0,1 kg pro lfm.).

Beispiel einer großflächigen Verlegung
der neuen Fallschutz- + Spielmatte
auf frostsicherem Unterbau



Verlegemöglichkeiten im Einzelnen

1. Einlassen in den Boden: Zunächst erfolgt ein Bodenaushub von ca. 20 cm. Darauf werden ca. 15 cm Schottertragschicht gemäß IVI (Körnung 0/32 bzw. 0/45) aufgebracht und bis zur Standfestigkeit verdichtet. Anschließend ca. 3 cm Feinsplittschicht oder ähnliches aufbringen, hohlraumfrei verdichten und im erforderlichen Planum mit ca. 1% Gefälle abziehen.

2. Einfaches Auflegen: Hilfsweise können die Matten auch auf gewachsenem oder bis zur Standfestigkeit verdichteten Erdboden verlegt werden, z.B. unter Spielgeräten. Dazu muss unbedingt die Grasnarbe abgetragen werden. Darauf wird zur Herstellung des erforderlichen Planums und als wasserführende Schicht eine ca. 3 bis 5 cm starke Kiesfeinschicht aufgebracht, verdichtet und plan abgezogen. Auch auf Betonflächen können die Matten aufgelegt und verklebt werden.
Damit keine Stolperkanten entstehen, können die Ränder schräg angesägt werden

Der neue Verlegefalz:
- keine Stolpergefahr
- kein Bruch der Steckverbinder
- kein Grasdurchwuchs
- leicht zu verkleben



Die Verlegung

Um eine gute Verklebung zu gewährleisten, muss die Fallschutz- und Spielmatte trocken und sauber sein. Ein technisches Merkblatt liegt dem Klebstoff bei (Abbindezeit 3 bis 4 Stunden). Der Platz kann schon am nächsten Tag genutzt werden. Die Verlegung erfolgt im Verbund (Kreuzfugen vermeiden). An der Spielflächenumrandung sollte eine Dehnungsfuge von ca. 15 mm vorgesehen werden. Die erste Platte (Falz zur Innenseite) wird an der linken Ecke angelegt. Auf den Falz wird aus der Spritzflasche ca. 5 mm breit Kleber (Verbrauch ca. 0,2 kg/m²) aufgebracht und die nächste Platte angelegt. Als letzte Platte einer Reihe wird eine halbe Platte (zuschneiden mit Kreis- oder Stichsäge, scharfem Messer) angelegt. Die nächste Reihe wird um die Hälfte der Platte versetzt verlegt, hierzu wird die zweite Plattenhälfte aus der ersten Reihe angesetzt. Die dritte Reihe wird wieder wie die erste Reihe verlegt usw.

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